100 KI-generierte Wellen, jede ein Unikat, verschickt als persönliches Dankschreiben an Kunden und Partnerinnen.
Wellen
Was gestalte ich mit KI?
- Kunde
- Philipp Schubiger GmbH
- Ziel
- Wertschätzung von Kund*innen und Partner*innen
- Anlass
- Gründung der GmbH
Ausgangslage:
Um 2023 habe ich, Philipp Schubiger, entschieden, meine Tätigkeit langfristig im Rahmen der Rechtsform der GmbH unternehmerisch weiterzuentwickeln. Kontinuität, Perspektive und Sicherheit waren der Anlass . Zur selben Zeit tauchten neue technologische Möglichkeiten auf, insbesondere KI-Tools. Wenn neue Gestaltungswerkzeuge entstehen, ist es für mich selbstverständlich, mich mit diesen bekannt zu machen. Falls sie vielversprechend sind, möchte ich sie verstehen und konkret anwenden. Die offene Frage war also: Was lässt sich mit KI gestalten, das über ein reines Experiment hinausgeht und einen echten inhaltlichen Wert hat?
Fragen:
Wie kann ich mich bei meinen Kundinnen und Partnern auf eine persönliche und positiv überraschende Art und Weise bedanken?
Was kann ich mit KI gestalten, das ich mit klassischen Mitteln so nicht hätte umsetzen können?
Lösungen:
Ausgehend von der Idee der Welle als einem generativen und nie identischen Element entstand eine Serie von Bildern, die vollständig mit KI entwickelt wurden. Mit einem einfachen Prompt wurden über 100 Varianten erzeugt, wobei die einzige systematische Veränderung in der Farbgebung lag. Jede Welle ist formal mit den anderen verwandt, aber in ihrer Ausprägung einzigartig.
Diese Einzigartigkeit wurde konsequent weitergedacht: Jede generierte Welle wurde nur einmal im Format A6/5 gedruckt. Es entstanden 100 Unikate, die jeweils mit einem persönlichen Gruss verschickt wurden. Die Gestaltung verbindet algorithmische Generierung mit einer klaren gestalterischen Haltung und übersetzt das Digitale in ein physisches Objekt.
Prompt auf Midjourney
thousands of fine lines, loops, white, black background –ar 210:105 –v 5.2
Druckverfahren
Indigo auf Algro Design Nature + Zellulosekarton, einseitig halbmatt gestrichen, 350 g/m²
Wirkung
Die Karten wurden als persönliche Geste wahrgenommen. Nicht alle Empfängerinnen erkannten auf Anhieb, dass es sich bei der Karte um ein Unikat handelte. Sobald sie dies realisierten, verstärkte sich die Wirkung erheblich. Die Rückmeldungen waren direkt und persönlich, teilweise erfolgten sie auch auf öffentlichen Kanälen wie etwa über LinkedIn, was zusätzliche Resonanz erzeugte.
Anekdote
Am Ende war die Versuchung gross, die Serie zusammenzuhalten, die Karten als Korpus zu bewahren, statt sie zu verschicken. Genau dieser Schritt des Loslassens aber schloss das Projekt jedoch erst ab.
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